Bei der Enteisenung von Wasser geht es darum, das Eisen aus dem Wasser zu entfernen. Laut Trinkwasserverordnung besteht ein Grenzwert für Eisen von < 0,20 mg/l. Der Grenzwert für Eisen besteht hauptsächlich, da Eisen (und Mangan) im Wasser für Ablagerungen im Leitungsnetz sorgen. Aus diesem Grund sollten nach der Wasseraufbereitung Konzentrationen von weniger als 0,02 mg/l für Eisen eingehalten werden.

Bei zu starken Ablagerungen von Eisen und Mangan im Leitungsnetz kann es dazu kommen, dass kaum noch Wasser durch die Rohre fließen kann. Zudem können sich die Ablagerungen lösen und für braun verfärbtes Wasser sorgen. Einen sehr hohen Eisengehalt im Wasser kann man zudem schmecken.

Wasseraufbereitungsverfahren für die Enteisenung

Für die Enteisenung gibt es verschiedene Verfahren:

Wir verwenden mit unseren Penta-Enteisenungsanlagen das Verfahren des Ionentausches. Bei dem speziellen Filtermaterial wird das gelöste Eisen an das Tauscherharz gebunden. Ähnlich wie bei der Wasserenthärtung, musst das Tauscherharz mit Natrium-Chlorid (Salz) regeneriert werden.

Anwendungsbereiche

Unsere Enteisenungsanlagen kommen in der Regel bei Brunnenwasser zur Anwendung. Grundwasser weist häufig einen hohen Eisen- und Mangananteil auf. Da es viele Eigenwasserversorger gibt, sollte das Wasser aufbereitet werden, bevor es in das Hauswassernetz gelangt. Hier bietet sich die Enteisenung mittels Penta-Enteisenungsanlagen an. Die einfache Handhabe durch den Ionentausch bietet viele Vorteile. So kann durch einen einzigen Wasserfilter das Wasser von fünf verschiedenen Stoffen befreit werden (Eisen, Mangan, Ammonium, Kalzium und Magnesium). Kalzium und Magnesium bilden die Wasserhärte. Diese Stoffe sind für den Kalk verantwortlich.

Nicht zum Einsatz kommt die Enteisenung für Privatkunden bei Bezug von Stadtwasser. Die Wasserwerke sorgen bereits dafür, dass das Leitungswasser frei von Eisen und Mangan ist. Dadurch wird eine weitere Wasseraufbereitung nicht notwendig. Lediglich die Wasserenthärtung ist für viele Privathaushalte sinnvoll, da eine hohe Wasserhärte trotzdem häufig auftritt.