Die Ausbeute einer Umkehrosmoseanlage

31.01.2024, 14:50:10

Bei Wasseraufbereitungsanlagen, die nach dem Prinzip der Umkehrosmose arbeiten, werden synthetische Membranen eingesetzt. Diese Membranen sind für die Wassermoleküle durchlässig. Die in dem Wasser gelösten Inhaltsstoffe werden von den Membranen zurückgehalten. Die konzentrierte Lösung (z. B. Trinkwasser oder Prozesswasser) überströmt mit Hochdruck diese Membran. Dadurch erfolgt die Trennung dieser Lösung in einen Teilstrom mit Wasser, in dem sich die zurückgehaltene Inhaltsstoff (Konzentrat) befindet.

Was bedeutet die Ausbeute?

Die Ausbeute gibt das Verhältnis von Permeat zu Rohwasser an. Eine Ausbeute von 80% bedeutet zum Beispiel, dass aus 100 Litern Rohwasser 80 Liter Permeat erzeugt werden können. Je höher die Ausbeute, umso weniger Abwasser (Konzentrat) produziert die Anlage.

berechnungsgleichungen_umkehrosmose.PNG

Temperaturabhängigkeit der Permeatleistung

Die Permeatleistung einer Umkehrosmoseanlage ist abhängig von der Speisewassertemperatur. Die in den technischen Daten und auf dem Typenschild angegebene Nennleistung bezieht sich immer auf eine zusätzlich angegebene Auslegungstemperatur. Die tatsächliche Leistung bei einer bestimmten Speisewassertemperatur ist mittels eines Korrekturfaktors aus nachfolgender Tabelle zu berechnen. Die jeweilige temperaturbezogene Permeatleistung errechnet sich gemäß nachfolgender Berechnungsgleichung:

Temperaturabh_ngigkeit_der_Permeatleistung.PNG

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Produkt: REOS Compact Umkehrosmoseanlage

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The REOS Compact reverse osmosis system is primarily designed for the treatment of relatively clean, pre-filtered drinking water. While it is excellent at removing impurities, pollutants and microorganisms from water to produce pure drinking water, its suitability for producing drinking water directly from a body of water such as a river depends on various factors.

For the direct treatment of river water into drinking water, preparatory steps are usually necessary to remove coarse impurities and particles before the water is passed through a reverse osmosis system. This includes pre-filtration to remove sediment, suspended solids and possible larger organic materials that could damage or clog the reverse osmosis system membranes.

Furthermore, the process of reverse osmosis can also lead to a reduced pH value, making the water slightly acidic. This is because reverse osmosis systems not only remove impurities, but also minerals that give the water flavor and contribute to pH balance. In some cases, it is therefore necessary to post-treat the osmosis-treated water to increase the pH and add minerals back in so that it meets drinking water standards and preferences.