Osmosewasser im Bereich Aquaristik/Aquarium

31.01.2024, 14:50:01

Inhaltsverzeichnis

Osmosewasser fĂĽr das Aquarium?

Es bildet die perfekte Grundlage . Osmosewasser wird nicht nur in fĂĽr die Trinkwasseraufbereitung verwendet, sondern ist auch ein wichtiger Bestandteil der Aquaristik.
Das Funktionsprinzip der Osmose haben wir Ihnen in einem anderen Artikel erläutert.

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Welche Vorteile bringt Osmosewasser?

Was bei FischzĂĽchtern schon lange bekannt ist, gewinnt bei Aquarium-Liebhabern immer mehr Beliebtheit. Es bietet nicht nur jungen Tieren die optimalen Lebensbedingungen, darĂĽber hinaus ergeben sich weitere Vorteile wie ein seltenerer Wasserwechsel sowie weniger Kalkablagerungen.

 

Einfach Leitungswasser ins Aquarium?

Wenn der Mensch schon nicht mehr beruhigt seinen Durst am Wasserhahn löschen kann, aufgrund von Medikamentenrückständen und Mikroplastik, ist das Wasser auch nicht ideal für Ihre Tiere.
Die Grenzwerte die fĂĽr Leitungswasser gelten sind auf Menschen bezogen, aber nicht auf die kleinen Aquariumbewohner.

 

AusschlieĂźlich Osmosewasser ins Aquarium?

Diese Frage lässt sich nicht generell beantworten, hier kommt es auf die Bedürfnisse Ihrer Bewohner an. Dies sollte je nach Besatz entschieden werden.
Das Osmosewasser ist absolut rein, somit bildet es die optimale Grundlage.
Man hat jederzeit die Möglichkeit das Osmosewasser zu verschneiden (Zumischen von Leitungswasser).

Beispiel anhand der Wasserhärte:

Leitungswasser 20°dH

Osmosewasser 0°dH

Gewünschter Wert 5°dH

Hierzu werden circa 75% Osmosewasser und circa 25% Leitungswasser benötigt

 

Ebenso ist mit dem pH-Wert umzugehen. Auch hier kann man durch Verschneiden den gewĂĽnschten Wert erreichen.

 

 

 

 

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Produkt: REOS Compact Umkehrosmoseanlage

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Die REOS Compact Umkehrosmoseanlage ist primär für die Aufbereitung von bereits relativ sauberem, vorgefiltertem Trinkwasser konzipiert. Während sie hervorragend dazu geeignet ist, Verunreinigungen, Schadstoffe und Mikroorganismen aus dem Wasser zu entfernen, um reines Trinkwasser zu erzeugen, hängt ihre Eignung zur Gewinnung von Trinkwasser direkt aus einem Gewässer wie einem Fluss von verschiedenen Faktoren ab.

Für die direkte Aufbereitung von Flusswasser zu Trinkwasser sind in der Regel vorbereitende Schritte notwendig, um grobe Verunreinigungen und Partikel zu entfernen, bevor das Wasser durch eine Umkehrosmoseanlage geleitet wird. Dazu gehören Vorfiltrationen, um Sedimente, Schwebstoffe und mögliche größere organische Materialien zu entfernen, die die Membranen der Umkehrosmoseanlage beschädigen oder verstopfen könnten.

Desweiteren kann der Prozess der Umkehrosmose auch zu einem reduzierten pH-Wert führen, was das Wasser leicht sauer macht. Dies liegt daran, dass Umkehrosmoseanlagen nicht nur Verunreinigungen entfernen, sondern auch Mineralien, die dem Wasser Geschmack geben und zum pH-Gleichgewicht beitragen. In manchen Fällen ist es daher notwendig, das osmosebehandelte Wasser nachzubehandeln, um den pH-Wert zu erhöhen und Mineralien wieder zuzufügen, damit es den Standards und Vorlieben für Trinkwasser entspricht.